Nepal und Island Peak
Trekking ins Sherpaland - Nepal - mit Island Peak 6189m
Vom 29. 10. – 20.11.2011
Unser Trekking startet in Kathmandu bzw. in Lukla, führt über Namche Bazar nach Thame und Arye. Über den Renja La (Pass) auf 5465m steigen wir zum Gokyosee ab. Weiters überqueren wir den Ngozumpagletscher und steigen wieder zum Tscho La 5420m, auf. Durch Pheriche, Dingpoche, dem höchsten dauerhaft bewohnten Ort Nepals, wandern wir zum Basislager des Island Peaks. Die Besteigung des 6189m hohen Gipfels soll der Höhepunkt unseres Bergabenteuers sein. Vor uns steilt sich die wuchtige Lotse Südwand auf und Everest, Nupse, Makalu sowie Ama Dablam sind im Rundblick zu bewundern. Nach dem Gipfelerfolg geht es über Tengpoche, das ein berühmtes Kloster beherbergt und Namche wieder zurück nach Lukla und Kathmandu. Dort verbringen wir noch einige Tage um Bauwerke der hinduistischen und buddhistischen Kultur zu besuchen.
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern wir durch unbewohnte Himalayatäler sowie über anspruchsvolle Pässe und besteigen einen sehr attraktiven 6.000er. Bei schönem Wetter bietet uns der Everest, Lothse, Ama Dablam, Makalu atemberaubende Augenblicke, um nur einige bildliche Eindrücke besonderer Art zu erwähnen.
Im Allgemeinen ist die Tour anstrengend und erfordert großen Einsatz; ist aber für jeden machbar, der über Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügt. Für die Reise ist es vorteilhaft gut durchtrainiert zu sein, denn Ausdauer und eine gewisse Leistungsfähigkeit sind gefragt, da wir uns in Höhen von 3000 bis 6000m bewegen und Temperaturen bis zu -20°C ausgesetzt sind. Für den Gipfeltag ist es wichtig die Techniken des Gletschergehens, das selbstständige Anseilen und Gehen in der Seilschaft, sowie den Umgang mit dem Eispickel zu beherrschen.
Die Teilnehmer/Innen werden in ihrer Geduld und psychischen Ausdauer geprüft, da von ihnen eine gewisse Leidensfähigkeit und ein überzeugter Wille abgefragt wird, der zum Expeditionsalltag dazu gehört. Erst das Reisen in der Gruppe macht dieses Trekking möglich. Unsere Tour ist so organisiert, dass die Teilnehmer/Innen den größtmöglichen individuellen Handlungsspielraum haben. Trotzdem kann nicht auf jedes Anliegen eingegangen werden. Wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt, muss wissen, dass Kompromisse, vorwiegend wegen des Wetters, unvermeidbar sind. Von den Teilnehmern/Innen erwarte ich höchstmöglichste Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam. Bei unvorherbaren Zwischenfällen oder einer möglichen Erkrankung bekommen wir zu jeder Zeit eine Hilfestellung aus Namche Bazar und Kathmandu von unserer deutschsprachigen Migma oder Maya, unter dessen Obhut wir stehen
Für die Mühen nehmi ihr euch ein einmaliges, unvergessliches Bergerlebnis, mit dem guten Gefühl etwas geschafft zu haben, mit nach Hause. Dieses Abendteuer wird rückblickend an sinnlichen Eindrücken, sowie an physischer und geistiger Bereicherung schwer zu übertreffen sein.
Wir sind niemals am Ziel, sondern immer auf dem Weg. Vinzenz von Paul
Euer Begleiter – Walter Rass













